Fucking Different São Paulo
Was passiert, wenn weibliche Filmschaffende schwules Verlangen auf Film bannen sollen? Und wie inszenieren ihre männlichen Kollegen lesbisches? Nach Berlin, New York und Tel Aviv wird im vierten Teil der „Fucking Different“-Reihe auch die größte Metropole der Südhalbkugel zur filmischen Interventionszone: 11 brasilianische Künstler:innen erzählen lustvoll von schwul-lesbischem Leben in São Paulo. Die Kurzfilme bilden Zärtlichkeit auch unter widrigen Umständen ab und schaffen ein Bild jener privater Utopien, die unsere queeren Vorfahr:innen schon immer gelebt haben.
Unter Anleitung von Produzent Kristian Petersen entstanden während eines Workshops beim 16. Mix Brasil Festival die Drehbücher für zwölf dokumentarische, mal animierte oder fiktionale Kurzfilme, die einen unverfälschten Einblick in die lesbisch-schwule Szene São Paulos erlauben. Dabei ist egal, ob rebellischer Lesbenpunk oder eine schwule Kirchengemeinde, ewige Treue oder anonymer Hook-Up im Vordergrund stehen – „Fucking Different São Paulo“ erzählt hoffnungsvoll von einer tief verankerten queeren Kultur, die Länder- und Gendergrenzen sprengt.
Regie: 1718
Regie: Ronda
Regie: Um olhar
Regie: Felizes para sempre
Regie: 1972
Regie: Casa
Regie: Under the Skin
Regie: After Lunch
Dykeland
Regie: 2009
Regie: Herman Barck
Deus do impossivel
Sprache
Portugiesisch
Länder
Deutschland, Brasilien