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Fucking Different São Paulo

1h 24m Kurzfilmsammlung, Avantgarde 2009

Was passiert, wenn weibliche Filmschaffende schwules Verlangen auf Film bannen sollen? Und wie inszenieren ihre männlichen Kollegen lesbisches? Nach Berlin, New York und Tel Aviv wird im vierten Teil der „Fucking Different“-Reihe auch die größte Metropole der Südhalbkugel zur filmischen Interventionszone: 11 brasilianische Künstler:innen erzählen lustvoll von schwul-lesbischem Leben in São Paulo. Die Kurzfilme bilden Zärtlichkeit auch unter widrigen Umständen ab und schaffen ein Bild jener privater Utopien, die unsere queeren Vorfahr:innen schon immer gelebt haben.

Unter Anleitung von Produzent Kristian Petersen entstanden während eines Workshops beim 16. Mix Brasil Festival die Drehbücher für zwölf dokumentarische, mal animierte oder fiktionale Kurzfilme, die einen unverfälschten Einblick in die lesbisch-schwule Szene São Paulos erlauben. Dabei ist egal, ob rebellischer Lesbenpunk oder eine schwule Kirchengemeinde, ewige Treue oder anonymer Hook-Up im Vordergrund stehen – „Fucking Different São Paulo“ erzählt hoffnungsvoll von einer tief verankerten queeren Kultur, die Länder- und Gendergrenzen sprengt.

Regie: Ronda

Max Julien

Regie: Um olhar

Joana Galvão

Regie: Felizes para sempre

Ricky Mastro

Regie: Casa

René Guerra

Regie: Under the Skin

Silvia Lourenco & Sabrina Greve

Regie: After Lunch

Rodrigo Diaz Diaz

Dykeland

Gustavo Vinagre

Regie: Herman Barck

Herman Barck

Deus do impossivel

Luciana Lemos

Sprache

Portugiesisch

Länder

Deutschland, Brasilien